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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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III. Rece nsion en.

damals besonders unter jungen Leuten viel Anhängergefunden und ihnen einen solchen Stolz eingeflößt,daß sie sich anmaßten, über die Verdienste Petrar-ka's ein förmliches Gericht zu halten, worinn sieikm dann zwar für einen guten Mann erklärten,jbm aber den Namen eines Gelehrten und einesPhilosophen gänzlich absprachen. Die größten Kir-chenlehrer hießen bcy ihnen schwache Köpfe, so wiealle diejenige, die ihre Kniee vor dem Aristotelesnicht beugten und nicht blindlings die wunderlichstenMeynungcn Avcrroes annahmen." Uebrigens haltsich dieser Brief so wie das ganze Buch von allemStreit frey. Br. 6. Nachdem der Vf. über dieWissenschaften und das Studium überhaupt beiten-de Ideen (notiones äireutrices, die beste Me-thode!) gegeben, kommt er zum Studium der Ge-schichte, sucht zu demselben zuerst Lust einzuflößen,und zeigt sodann, wie Geschichte, allgemeine undbesondere, gelesen, studirt, genutzt werden müsse.Die Ralhschlage alter und neuer Geschichtforschcrwerden dabcy angeführt und als Beylage eine Stelleaus Walter Raleighs Vorrede zu seiner Welt-geschichte gegeben, die den großen Verstand des Man-nes zeiget. Ein kleiner Auszug aus Bodins Me-thode zur Geschichtskenntniß folget. Br. 7. giebtBemerkungen über den Nutzen der Geschichte für dieBeurtheilung politischer Gegenstände. Eine StelleP lato's von den Gesetzen leitet sehr gesunden Ge-danken ein über den Ursprung und Zweck bürgerli-cher Gesellschaft in verschiedenen Verfassungen, mitBeyspielen aus der Gefälschte Griechenlands, Romsund der Schweiz beurkundet. Sodann tragt der Vf.(S. 276. u. f.) einige einzelne, bescheidene Ideen