wechseln: gegenwärtige? Schmerz ist nicht ewigerSchmerz, und Hinte? dem Sommer gibt cs auchschöne Herbsttage. Dem Vers, werde eine solcheJahrszeit, auch für die Frucht, die er uns mit die-sem Buche geschenkt hat. Jeder, wenn er es gele-sen, nehme ein Blatt und schreibe seinen Lebenslaufdazu, was Er als Werk der Natur habe seynsollen? was aus ihm die Gesellschaft, was end-lich Er aus sieh selbst gemacht habe? Einemüberlegenden Gcmüth bietet dies Buch zu solchemBlatt viel Ansichten dar.
Ob sich nun gleich einem Genius, bei demgleichsam nur der starke Verstand und das verwun-dete Her; redet,, die kleinsüqige Kritik nur schüchternnahen sollte: so wäre es doch, selbst zur Darstel-
lung mancher Wahrheiten, gut, wenn vor einerzweiten Auflage der Vers, sein Buch einem Freunde,dem er vertraute, nicht nur zur helleren Jntcrpunction,sondern auch hie und da zu Bemerkungen mittheilte.Durch kleine Veränderungen, durch die Wegnahmemanches Ueberladencn sielen andere äußerst wichtigeSüllen reiner in'sAuge; sie stünden, wie Kastorund Pollux auf dem berühmten römischen Bergeriesenhaft da. Es wäre diese Austheilung einerSchrift zu wünschen, die so ganz, wie diese, die Ge-burt des deutschen philosophischen Ge-nius ist, der weder francisiret, noch gnglisiret, amwenigsten aber sich daran gnügen läßt, ein Prinxi-xium in der Form ausgestellt zu haben. Eben daßunser Verf. tief in die Sache griff, und den seitJahrtausenden geschürzte» Knoten der Mcnschcnvcr-fassung „unsres alternden Welttheils" mit einem