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III. Recen fronen.
demselben mit Schmerz und Freude, was für ihn,was für sie diente.
Die gegenwärtige Schrift ist auch eine Geschichte,die Geschichte eines großen Kampfs und Zwiespalts;nicht aber in einzelnen Auftritten, zwischen wenigenPersonen, sondern in sä m m tl i c he n Z u sta ir-den unsres Geschlechts, und bei jedem Men-schen in der Folge seiner Verhältnisseund Lagen. Der Knote liegt in unserem Her-zen , im reichen Keim unsrer Kräfte und Anlagen,deren Schlaf und Wachen, deren verschiedener Ge-brauch und Mißbrauch im fortgelciketen Bande derGesellschaft allenthalben neue Knoten schlägt, neueKeime des Guten und Bösen fördert. Kurz, dieWidersprüche i n der men sch lichen Na-tur und Gesellschaft nimmt der Verf. scharfund bestimmt nach allen Wechselfarben in's Auge,indem er sich fragt: „Was bin ich? und was ist
das Menschengeschlecht? Was Hab' ich gethaN? undwas thut das Menschengeschlecht? Ich will wissen,was der Gang meines Lebens, wie es war, ausmir gemacht hat. Ich will wissen, was der Gangdes Lebens, wie er ist, aus dem Menschengeschlechtsmacht. Ich will wissen, auf was für Fundamen-ten mein Thun und Lassen ruhe; von welchen Ge-sichtspunkten meine wesentlichsten Meynungcn eigent-lich ausgehen, und unter den Umständen, unterdenen ich lebe, ausgehen müssen. Ich will wis-sen, auf was für Fundamenten das Thun und Las-sen meines Geschlechts ruht» von welchen Gesichts-punkten seine wesentlichsten Meynungcn eigentlichausgehen, und unter den Umständen, unter denen