auch sein Nachtrag über L e i b c i g e n h ei t, (S. g6r672.) zu dem die Abhandlungen beider Philoso-phen kräftig bereiten. Hinter ihnen und nach ihrcitGrundsätzen dicß Gemahlde von der Leibeigenschaft-welch ein Gemahlde! Der Vers, zeigt die Wirkung-die diese schreckliche Mißform der menschlichen Ge-sellschaft auf die Unterworfenen, so wie auf ihreBeherrscher und auf den Staat hat; er schreibt ge-lassen, mit gefaßter Warme und inniger Bedeutung.Gegen seine Grundsätze kann durchaus nichts gesagtwerden. Möge man Thaksachcn entschuldigen, wieman gewöhnlich thut; so lange die Einrichtung-d. i. die Unvcrfassung selbst besteht- ist ein ewigesHeld zu dergleichen und zu ärgern Lhaisachen gege-ben. — --Daß ich doch, sagt ec, Hinreisen könntebis aN die User der Newa!" — Daß die vereinteStimme aller Guten, aller Edlen das .Ohr jenesweifen Fürsten zu erreichen vermöchte- der im Stil-len zur Gerechtigkeit reifte, und dessen erste Thattneine so glorreiche Laufbahn versprechen. Ihr, disihr wie Voten des Heils um seinen Thron steht;Ihr- zü denen Unzahlbare mit sehnsuchtsvollenBlicken Hinauffehn; wer von Euch ist erhabenenGeistes gnug, seine Wahl dadurch zu rechtfertigen,daß er Ihm sage: „Jetzt, da die Menschheit überallsich fühlt- überall mit Unwillen und JNgrimm ihreKetten schüttelt, jetzt- mächtiger Beherrscher vonhundert verschiedenen Nationen, guter, weiser Fürst;jetzt ist eS Zeit, die schimpflichen und unnützenSchranken nieder zu werfen, die Dich von dem nütz-lichsten Thcil Deiner Untcrthancn trennen, sic allewie Kinder zu Dir zu versammeln, sie alle wieKin-
Herders Wfrke z. Phil, u. Gesch, XIII» Ec