4 o<, III. Recensionen.
rühmlichste bekannt. Er hat das Elend der lieflan-bischen Nation in der Leibeigenschaft so Herz-ergreifend geschildert, das — er nicht etwa nur inDeutschland Beifall und Lob erhalten, (eine sehrunbefriedigende Belohnung,) sondern daß seine Schriftda, wo sie wirken sollte, schon Gutes gewirkthat. Mehrere der wahren Edeln, sagt man, sol-len gemeinschaftlich Beschlüsse genommen haben, de-nen die durchgreifendsten Folgen zu wünschen sind,zur Ehre der Provinz, und zur Emporhebung derunterdrückten Menschheit.
Im Busen unsers Vers glüht ein Funke, derihn fein Werk fortzusetzen aufregt. Von Hu meist hier sein ok tkrs original (üontract aus
den Lssa^s crrick Nrsatisss on sevoral srrlsssctg(Vol. 1 . 2V.) von Rousseau der berühmte
(lontraot 80oial übersetzt, der in den letzten Jahrenso große Wirkungen hervorbrachte. Der Anmerkun-gen des Uebersetzers sind wenige, und sie sind sehrbescheiden. Wenn er in der Vorrede sagt: „wieH ume zu mancher Behauptung kam, die von sei-ner Feder überraschen muß, weiß ich nicht. Er wareinst Rousseau's Freund, zerfiel aber bald mitihm: zur Ehre der Philosophie müssen wir annch-mcn, daß dieser Umstand nichts erklärt:" so kannwohl, auch der Zeit nach, dieser Umstand nichtserklären. Hume's erschienen * 753 .
Roussea u's Lontract sooial 176.1. Die Geschich-te ihrer Freundschaft und Feindschaft ist von späteremDatum. Hume dachte durch sich selbst, wie er dachte.
„Ich strebte, sagt der Vers., nach etwas mehr,als nach Uebersetzer-Ehre." Dieß beweiset denn
auch