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III. Rccensionen.
rede (S. XXI.) angezeigten Schriften hcrgenommcn,(welches er noch einmal gern eingestehe. Dennwo soll doch, schreibt er, ein Geschichtschreiber seineMaterialien anders hcrnehmen, als entwederaus altern oder aus neuern Geschichtschreibern?Er konnte freilich nicht zu den ersten Quellenhinaufgehen, wie er es auch an dem ange-führten Orte selbst bekannt habe, unddaß hieraus für sein Buch einiger Mangel anmehr umsasscnder und tieferer Beurtheilung entstehenmußte, da s sü h l t e r se l b st w o h l. Aber dades Herrn Professor Sch rock Hs sehr ausführlicheKirchengeschichte, immer sein Hauptbuch gewesen,dem er gefolgt sey, und mit dem er alles, wasZimmermann oft mit zu grellen und falschenFarben aufgetragcn hat, genau und sorgfältig ver-glichen habe; und da Hr. Prof. Schröckh gewißnicht eines Mangels an Studium der Quellen be-schuldigt werden könne, da er vielmehr sehr oft dieeigentlichen Worte seiner Quelle, woraus E r schöpfte,! : denn auf das Schöpfen wolle der Berf. hier-mit Verzicht lhun, wenn aus einer so gründlich undkritisch bearbeiteten Kirchcngcschichte seine Materialienhcrzunehmcn nicht geschöpft heißen solle, : > schrumständlich anführt.') so glaube er doch, und erdenke auch mit Recht, einem solchen Geschicht-schreiber sicher und ohne sich nach früherenQuellen umzuschen, folgen zu können. Undda er den aus der Schröckhischen Kirchengeschichtehergcnommcnen Geschichts-Stoff immer so bearebeitet, daß er die in der christlichen Kirche entstan-denen Schwänncreven aus den Zeit- und Orts-umst a n d e n, aus der zu jeder Zeit herrschen-