historisch.-philosophischer'Schriften. Zor
gnostische Weisheit. Und denn, wie ge-hört die Gnostik jener Sekten in's 14W Jahrhun-dert? Wie gehört sie hiehcr? Wie kommen horte,kriegerische, oft unwissende, und zuletzt wollüstigeund nusgelaßne Ritter zu gnostischen Geheimnis-sen, zur Tinktur der Weisheit? Wo ho-ben jene Sekten je Eine ihrer Figuren mit solchem^dstnaato und eine männliche bärtige Figurmit dem Nomen der We i s hc it - T i n k t u r bc-nonnt, davon dos Bild nichts ousdrückt? Endlichwie gezwungen ist die Ableitung, da selbst die En-dung des barbarischen lateinischen Worts ns dazugehört, auch nur den Schall hervörzubringen! Eineunglücklichere Conjcktur ist wohl nicht leicht gemachtworden.
Und was bedeutet denn der Name Lsxhowie-tri8? — Mahomed, bedeutet er; in der Weltnichts anders. Jedermann ist bekannt, wie der Na-me Mahomed in den barbarischen Mittlern Zeitenverstümmelt wurde, und wie verschieden er noch ge-schrieben'und ausgesprochen wird. Er hieß lVbado-rnstus, iVIusiometss, Macliomstus, IVlaoms-ius, und wird noch Mahomed, Muhammed, Mo»hammet, Mohammed, Mahmud, Machmed u, f.geschrieben. Daß B und M im Arabischen häufigverwechselt werden, hat Hr. Prof. Eichhorn ge.zeiger *), und von den Arabern haben es die Spa-nier in vielen Namen und Wörtern. Wer da weiß,
) S. irL