historisch - philosophischer Schriften. 28?
über die Geschichte desselben, oder sein Leben vonihm selbst geschrieben, sehen möchte. Was der
Was zu unsrer Zeit die geheimen Jesuiten,waren damals die Rosenkreuzer; allenthalben undnirgend. Sehe man auf die „gute Einfalt uns-rer Borfahren, die Broschüren solcher Art glau-ben konnte." nicht so verachtend herab; wie er-bärmlichen Wahnschristen hat man zu unsrer Zeitnicht geglaubel!
Was die Rosenkreuzer herunterbrachte, Waeder hellere Aufgang der Künste und Wissenschaftenselbst. Hermetische Aerzte, Paracelsisten, Gold-macher, Lebrnscffenzbereiter, müßige Köpfe, dirnach einem Bilde der Vollkommenheit strebten,Mystiker, halbgelehrte Schwätzer und Pausophe»hatten sich an den süßen Namen gehalten; frmehr die wahren Wissenschaften, Naturkunde,Chemie, Arzneykunst, je mehr wahrhaft ge-zehrt« Akademien und Gesellschaft in Gang kamen,desto mehr fiel das Ansehen der Alchemisten undSiosenkrcuzer. Vor einer Sccietät der Wissen-schaften in London konnte Robert Fludd nichtbestehen; Leibnitz und Jakob Böhm paa-ren sich ungleich. Nicht eben das vortheilhaficstrZeichen ist's also für den Ruhm unsrer Zeit, wennwir wieder rückwärts gehen, und nach Christi-an Rosenkreuz Grabe wallfahrten Als Däm-merung waren jene Bestrebungen zu ihrer Zeitgut, heilsam, nothwendig ; es haben sich in ih-nen große Leelenkräste geäußert; wer wird aber