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II. Nachlese
Vorläufige Anmerkungen.
Die christliche Religion entstand im Schoose derjüdischen, die von jeher an eine Sprache der Theo-kratie und Priesterregierung gewöhnt war, und letz-tere zum Theil selbst in den verfallnen Zeiten nochhatte, da die christliche Religion entstand. Mochtenun immer ihr Stifter vom weltlichen Regiment ab-biegen, so viel er konnte: so existirte doch in den
angenommenen heiligen Büchern eine ältere Sprache,rin fremder Ncligionseinschlag, dem man, wenn maneinmal wollte und konnte, seine Ideen zwischenwebte.Das christliche Priestcrthum sollte bald, wie das jü«dischc, dem cs doch so ungleich war, Zehenden, Zoll,Regiment, Gottesansehen haben. Nachdem Jerusa-lem zerstört war, war die christliche Kirche das neueJerusalem, und wollte es nicht blos im Himmel,sondern auch auf der Erde seyn*). In den unter-geschobnen Kanons der Apostel **), wenn sie nichterst aus den Zeiten Konstantins sind, wird schon or-dentlich festgesetzt, dem Bischöfe Tribut, Zchendenund Erstling zu bringen, und ja nicht zu fragen,wie er damit Haushalte. Er sey König, scy im Na-men Gottes u. s. w.
Die christliche Religion wuchs zuerst in Asienund Afrika fort, und noch zur Zeit der heidnischen
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Lau. Lxost. r. 11. 26.