gen*), die Einrichtung des MictanischenEymnasii **), und viele Verdienste, die er sich umdas Schulwesen in Berlin und andern PreußischenLandern erworben, haben durch Rath und That die-sen kleinen Versuch sehr hoch erhöhet. Wenns nunwirklich keine nützlichere Philosophie giebt, als dieden Menschen, das Kind, den Jüngling bildet: so
hat Sulzer einen Rang über manchem scharfsinnigenund nutzlosen Erfinder.
Ich setze in dieses Fach auch einige seinerSchriftchen, die erüber dieWerke undSchön-heit der Natur ***), über den Werth derNoachide -f), über die bessere Anwendungder Künste -ff-) und sonst geschrieben. Sielehren keine neue Wahrheiten, aber sie wenden altegute Wahrheiten angenehm, faßlich, nützlich an.Uebcr die Noachide ist Sulzer eigentlich kein strengerKunstrichter, sondern ein Freund des Dichters,der die moralischen Schönheiten seines Gedichts ent-wickelt und der Jugend anpreiset; wie er es auchim großen Wörterbuch der Künste oft gethan hat.Der moralische Nutzen, auf den er überall die Kün-ste und jede schöne Wissenschaft angewandt wissenwill, ist edel und wünschcnswerth; vielleicht aber nicht
*) Vorübungen zur Erweckung der Aufmerksamkeitund des Nachdenkens zum Gebrauch einiger Klas-sen des Joachimthalschen Gymnasiums. Berl. 176g.
*') 177Ü.
-***) Versuch einer moralischen Betrachtung über dieWerke der Natur, r7lch, Unterredungen übe: dieSchönheit der Natur 07^!» — 70.
ch) Gedanken über rc. Berl. t.7bl»>
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