I. Gallecie
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bel geht hiemit cinesthcils vorloren; der Leser ge-winnt indcß feinere Belehrung. Will man, so nen-ne man diese eine feinere Gattung A e s o p i-scher Fabeln; und bemerke bcy der Theorie derFabel unter den drey Worten „allgemeiner mora-lischer Satz" „Darstellung in einem besonder» Falle"„anichaucndes Erkenntnis; jenes in diesem " den Un-terschied : so ist der Streit gehoben. — Bielleicht
zu einer andern Zeit hieoon ein Mehreres.
Mit Lessings Theorie der Sinngedichteists bcynah eben also: sie ist so fein und auSschlie-
ßend, als die Gattung, die er allein für Sinngedich-te erkennt, i» der seine eignen Epigramme sind, undin der Marlial allerdings den Mcisterrang behaup-tet. Die benden Theile des Sinngedichts, Erwar-tung und Aufschluß, ncbst den falschen Aftcr-gattungcn, wo cin's derselben fehlt, hat der Theocistin ein Licht gestellt, dem freplich nichts eutgegenzu-setzen ist, sobald man in den Lessing'schcn Gesichts-punct eintritt. Genetisch rmd historisch indessen,wäre ei» großer, nicht verwerflicher Thcil der griechi-schen Anthologie dagegen — doch auch hievon künf-tig *). Die Bemerkungen, die Lessing über einzelne
*) Im zweyten Theil der Lessing'scheu Lebensbe-schreibung sind meinen Gedanken einige Anmerkun-gen entgegengesetzt, deren Resultat ich gern beytre-te. Dem M a r r i a > i sch e n oder L e ssi n g'schenEpigramm ist die Leffing'sche Theorie auss feinstegerecht, und ich will an ihr in solcher Rücksichtnichts stören. Meine Anmerkungen betreffen die