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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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großer und w c i s e r M a n n e r.

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Nachahmung der griechischen Werke, in deircn nichtsals Empfindung des Schönen lebt. InRom sing er mit der idealischen Beschreibungeinzelner Kunstwerke, des Apollo, Lcwkoon *) undandrer an; die vorgenommene Schrift von Ergän-zung der alten Bildsäulen und dergleichen,die Cavaceppl ohnstreitig besser als er schreiben- konn-te, ließ er mit gutem Fleiß liegen. Ader in derAbhandlung, das Schöne der Kunst zuempfinden **), da lebt seine Seele auf: sielebt auf, wenn er in seiner Geschichte derKunst, und wo es sey, an die Region dieser er-habnen Begriffe und Empfindungen reichet. Wassslls also heißen, wenn man sagt: seine Geschichteder Kunst sey mangelhaft und unvollständig?. Konntefies anders seyn? Wollte Winßelmann sie andersschreiben? Ist wohl ein Sinn- darin , eine vollstän-dige Geschichte der Kunst des Alterthums zu verlan-gen da die meiste Kunst des Alterthums selbstuntergegangen ist da von ihr, selbst so wenigeblutarme Nachrichten übrig sind, und die paarSchriftsteller über sie nur wie ein paar abgerißeneUfer dastchn? Der ganze Wald von 5 o,oc>c> Bild-säulen in Rom und aller Welt, Gemmen, -Mün-zen, Gefäße und Gebäude dazu gerechnet, sind sieetwas anders,, als ein zusammen geschleppter Haufevon Ruinen, gegen das, was in Pausanias undPlinius, geschweige in höhern Zeiten lebendige Ge-

*) Bibl. der sch. W. B. h. St. r.

**) Dresden 176b,