großer und weiser Männer.
mit den Guten und fürs Gute frcvwillig Ungemachzu leiden, Stand, Güter, Ruhe, Leben, Ehre auf-zuopfern, und laßt sich durch jede neue Gefahr nichtabschrecken bis ans Ende seiner kurzen Laufbahn;die Finsterniß ist aber starker als das Licht, dieSclaverey starker als die Freyheit: man rottet sich
um ihn, schneidet, da er noch keine Grenzen seinerWirksamkeit kennet, ihm Lust und Athcm ab:auch seine Freunde treten scheu zurück: sein edel-
ster, ihm treugebliebener Freund sinkt, und mit ihmGlück und Alles; nun treten die Falschen hinzu,die sich auch Freunde nannten, verlaumden, spotten,höhnen seine Plage : Der Edle fallt, wie man vorbösen Buben fallt, und jene Unedlen behalten Recht:„Was hat er ausgerichtet? Was wollte er? Frey-lich — Freylich auch fehlte es ihm nicht —aber jung, zu jung —" Unter solchen Hohnspre-chungen liegt nun der Arme Key einem Pfarrer aufeiner kleinen Insel im Zürchersee, hatte in Teutsch-land, für das er alles unternahm, zuletzt keinen si-chern Tritt mehr, und starb auch dort mit Lieb«fürs Vaterland und mit Löwcnmuthe gegen die Ver-kleisterer der Wahrheit — Jünglinge, wallfahrtet
Bon der Geburt an ward mir zum Lebenslovse das
Elend;
Uebel zu Land' Hab' ich, Uebel zu Wasser erlebt.Will es das Schicksal dann, daß all mein Leben in
Jammer
Ende; so will es mir wohl, daß ich eS endige
bald.
Unter tausend Gefahren Hab' ich die Muse geliebet,Habe gethan für sie, was und wieviel ich vermocht.