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I. Gallcrie
Konsorten hielt er nicht als Gelehrter aus, sondernals Mann von Recht, Pflickt, Wahrheits-liebe und mildem V a t e r g e fü h l e.
Hatte der Edle einen Lcbensbeschceibcr, wieZwingli neulich an Nüscheler, gefunden!Sein Landsmann M a y l^Isjus) *) wollte ihm nach-eifcrn, schrieb auch sein Leben, es ward aber eineaufgeblasene, eckle Lobrede mit einem Wust vonNoten ohne Zweck und Gestalt. Seines bessernLandsmannes, Brückers**) Zweck wars nur,die Aussengeschichte seines Lebens zu seinem Bildezu stellen, wokin wir auch, »ebst denen, die seineBriefe gesammlet, die Leser verweisen. Niemandhat mehr für ihn gelhan und gcfühlet, als Her-mann von der Hardt, der nach seiner eignenGelehrsamkeit ihn recht zu schätzen vermochte. Erspricht von Reuchlin, wo sich nur von ikm spre-chen läßt ***) : feperte jährlich feinen Sterbetag
mit sonderbaren Gebräuchen: den zweyten Theilseiner Literaturgeschichte der Refor-mation hat er ganz mit keuossUnisriis ge-
*) Vita lieuclilinl Ourlsc» 1687. mit einem ab.scheulichen Bildniß.
**> Brückers Ehrensaal, zweytes Zehend.
*") Imvkeri ei Ileiiclilin. Iiarmonia: surors in
Il.suclilivi seuio, program. Harcki.