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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
Entstehung
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I. Gallerte

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Kampf schwankte, war Er der Medicis strengerFeind und ganz auf des Volks Seite, ward Karldem achten, Könige in Frankreich, der damals Ita-lien überzog und sich Florenz nicht im besten Sinnnabte, mit Friedcnsvorschlagcn entgegcngesandt, undrichtete sein Geschäft wohl aus, wie er auch immernachher auf der Seite dieses Königes blieb und vonihm große Dinge hoffte. Der Haß der Mönche,die er angriff, der Bann des Pabsts, den er auchnicht schonte, die Gegenparthey in der Republik,durch die die vertriebenen Medicis wirkten, Über-mächten endlich: durch einen sonderbaren und (wenner sich nicht so grausam endigte) fast lächerlichenProzeß kam er auf eine jammernswürdige, harteTortur, und endlich zum Feuer. Seine Asche wardin den Fluß geworfen, damit sie den Resten seinerParthei nicht zum Heiligthum diente, und nun ward,wie gewöhnlich, über ihn geschrieben und raisonnirt.Von seinen Freunden zum Himmel erhoben, vonseinen Feinden, weil das irdische Feuer ohne Zwei-fel nicht hinrcichte, ihren Haß zu kühlen, in dietiefste Hölle verdammt: und die spatern Schriftstel-ler schlagen sich hie oder dorthin, nachdem es ihnengut daucht.

Ohne Zweifel hat die Geschichte und der Standeines solchen Mannes zu viel Selten, als daß einflaches. Urtheil auf einmal sie alle umfaßte oder be-schriebe. sMr müssen also (ohne doch die mindesteEntscheidung geben zu können oder zu wollen) wennja über ihn ein Wort gesprochen werden soll, nvth-wendig theilen.

Als Religiöse war er ohne Zweifel ein Mann