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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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großer und weiser Männer. 55

ter*) den Mcisnischen Dialekt aus Luthers Zeitenhören will, vielleicht verständlicher werden dürste,wenn man ihn nicht bloß in Postillen fände, da esdenn freylich etliche geben muß, gui guurri inlemplurn venerint , putsnt ss in aliuin tsri-r-ININ orbein äslatos: denn so überschritte ich of-

fenbar meine Schranken.

Aber das will ich nicht verbergen, daß ich michim prophetischen Geist auf eine Zeit freue, da manvielleicht in der Sprache zur alten deutschen Einfalt,und rauhen Stärke zurückkehren, und eine großeMenge unnützer und erborgter Kleinode verlassen wird:und daß ich mich zum Voraus auf eine Ernte pro-saischer Originalschriststellcr freue, von denen jeders einen Stil haben kann. Einige Scribentcn un-srer Tage scheinen mir eine Morgenröthe und Vor-boten dieser Zeit zu seyn: und auch der Muse vonAbbts Stile weihe ich in allegorischem Sinne dasLied Anakreons, das er dem verwandelten Lieblingeder Aurora, (ich wage das deutsche Wort nicht) der vsang :die auf den Gipfeln der Baume,

von ein wenig Thau trunken, königlich finget. Zhrist alles, was sie auf den Feldern flehet: ihr ist,

was die Zeitgöttinnen bringen. Sie, die Freun-din der Landarbeiter, von deren keinem sie Beschä-digung fürchtet: sie, die süße Heroldin der Ernte,ihcuec den Menschen; sie lieben die Musen: selbstApollo liebt sie und gab ihr Hellen Gesang. Niewird sie altern die weise Liebhaberin der Lieder,

') s. Heilmanns Prediger und Zuhörer.