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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
Entstehung
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Ihm ist dicß Leben alsdenn Ehrengedächtniß:für die Geschichte eins Urkunde und zu seinen Denk-würdigkeiten , er Hube sich denkwürdig gedacht, odergehandelt, ein Commentar. Abbt hat einen Freundgefunden, der unS sein Leben*), sein Bild,und seine Schriften zum Geschenk macht, undihm ein Ehrengedächtniß aufricdtet, das bender wür-dig ist: dessen, der cS schrieb, und von dem eshandelt.

Alle Parentationcn in Zeitungen und Journaleȟbergehe ich: denn tvenn Abbts Schriften sich nicht

selbst Denkmal sind, so dürste das Notabene inden meisten Büchern dieser Art mit ziemlich aus-loschbarer Tinte geschrieben seyn; und so auch dasvrs, xro nokis l das ein neuer Erasmus**) ziem-lich unerwartet und sonderbar an den Schatten un-sers Schriftstellers ausstoßt. Nur das Zeugniß mußich nennen, mit welchem Abbts Lehrer***) das unsangestorbne Fragment seiner Geschichte in die Welt«inführt: es wirft nämlich einige Strahlen mehrauf die Denkart Abbts.

Vorzüglich aber preise ich die PlatonischeSchrift****), in welcher das Andenken derselben ge-

*) S. Abbts Ehrengedächtniß von Friedrich Nicolar,Bert. 17L7.

**) E. Xlotrii sats literar. Vol. IV, I?. 1. p. 12»

*") Millers Borrede zu Abbts Fragment der- Weltge-schichte.

****) Phädon, oder über die Unsterblichkeit der Seelevon Moses Mendelssohn, Berlin, «767,