Ideen zur Philosophie
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standen sind oder mit ihnen begleitet gewesen. SelbstKrankheiten waren dazu oft Werkzeuge: denn wenndas Organ aus seiner Proportion mit andern gesetzt,und also für den gewöhnlichen Kreis des ErdclebenSunbrauchbar geworden ist: so schcmt's natürlich,daß die innere rastlose Kraft sich nach andern Seitendes Weltalls kehre, und vielleicht Eindrücke empfange,deren eine ungestörte Organisation nicht fähig war,deren sie aber auch nicht bedurfte. Wie dem aberauch sey, so ist's gewiß ein wohlthatigcr Schleyer,der diese und jene Welt absondert, und nicht ohneUrsache, ist's so still und stumm um das Grabeines Tobten. Der gewöhnliche Mensch auf demGange seines Lebens wird von Eindrücken entfernt,deren ein einziger den ganzen Kreis seiner Ideenzerrütten, und ihn für diese Welt unbrauchbar ma-chen würde. Kein nnchahmender Affe höherer Wesensollte der zur Freyhcit erschaffene Mensch seyn: son-dern auch, wo er geleitet wird, im glücklichen Wahnstehen, daß er selbst handle. Zu seiner Beruhigungund zu dem edlen Stolz, auf dem seine Bestim-mung liegt, ward ihm der Anblick edlerer Wesenentzogen: denn wahrscheinlich würden wir uns selbstverachten, wenn wir diese kennten. Der Menschsoll in seinen künftigen Zustand nicht hineinschauen,sondern sich hinein glauben.
5. So viel ist gewiß, -aß 'in jeder seiner Kräfteeine Unendlichkeit liegt, die hier nur nicht entwickeltwerden kann, weil sie von andern Krästm, vonSinne»; und Trieben des Thiers unterdrückt wird,und zum Verhaimiß des Erdelcbens gleichsam in