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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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237
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der Geschichte der Menschheit. 2A7

lebendige Kraft im Reich der wirksamsten Güte ru-het ; also muß ihm eine Stufe bcvorstch.-n, die sodicht an ihm und doch über ihm so erhaben ist, alser, mit dem edelsten Vorzüge geschmückt, ans Thiergränzct. Diese Aussicht, die auf allen Gesetzen derNatur ruhet, gibt uns allein den Schlüssel seiner-wunderbaren Erscheinung, mithin die einzige Phi-losophie der M cn sch en g e sch ic h te. Dennnun wird:

r. Der sonderbare Widerspruch klar, indem sich der Mensch zeiget. Als Thier dienet er derErde, und hangt an ihr als seiner Wohnstätte; alsMensch hat er den Samen der Unsterblichkeit - insich, der einen andern Pflanzgarten forderte AlsThier kann er seine Bedürfnisse befriedigen, undMenschen, die mit ihnen zufrieden sind, befindensich scbr wohl hieniedcn. Sobald er irgend eine ed-lere Anlage verfolgt,, findet er überall Unvollkommen-heiten und Stückwerk; das Edelste ist aus der Erdenie ausgeführt worden, das Reinste hat selten Be-stand und Dauer gewonnen: für die Kräfte uusersGeistes und Herzens ist dieser Schauplatz immer nureine Ucbungs- und Prüfungsst.itke. Die GeschichteunserS Geschlechts mit ihren Versuchen, Schicksalen,Unternehmungen und Revolutionen beweiset diessattsam. Hie und da kam ein Weiser, ein Guter,und strcuete Gedanken, Rathschlagc, und Thatcn indie Fluth der Zeiten; einige Wellen kceiseten sichumher, aber der Strom riß sie hin und nahm ihreSpur weg: das Kleinod ihrer edlen Absichten sankzu Grunde. Narren herrschten über die Rathschlaqeder Weifen, und Verschwender erbten die Schätzedes Geistes ihrer sammelnden Aeltern. So wenig