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Ideen zur Philosophie
taubunq, die ein Wesen umhüllet, in dem jetzt dieorganische» Kräfte zur neuen Ausbildung streben.Das Geschöpf selbst mit seinem wcnigcrn oder Meh-rern Bewußtst»» ist nicht stark genug, ihren Kampfzu übersehen oder zu regieren; cS entschlummert also,und erwacht nur, wenn es ansgcbildct da ist. Auchder Todesschlaf ist also eine väterliche milde Scho-nung ; er ist ein heilsames Opium, unter dessenWirkung die Natur ihre Kräfte sammelt, und derentschlummerte Kranke geneset.
VI.
Der jetzige Zustand der Menschen ist wahr-scheinlich das verbindende Mittel-glied zweyer Welten.
Dilles ist in der Natur verbunden: ein Zustandstrebt zum andern und bereitet ihn vor. Wenn alsoder Mensch die Kette der Erdorganisation als ihrhöchstes und letztes Glied schloß, so fängt er aucheben dadurch die Kette einer höhcrn Gattung vonGeschöpfen, als ihr niedrigstes Glied, an; und soist er wahrscheinlich der Mittelring zwischen zwey in-einander greifenden Systemen der Schöpfung. Aufder Erde kann er in keine Organisation mchr über-gehen, oder er müßte rückwärts und sich im Kreiseumher taumeln; stillstchen kann er nicht, da keine