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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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235
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der Geschichte der Menschheit, t.35

.reken in Ordnung, das Geschöpf aber erwacht nichteher, bis es ganz d'a ist: nun dränget es sich ansLicht, und schneit geschiehst die letzte Ausbildung.Wenige Minuten, und die zarten Flügel werdenfünfmal größer, als sie noch eben unter der Todes-hülle waren: sie sind mit elastischer Kraft und mitallem Glanz der Strahlen begabt, der unter dieserSonne nur statt fand; zahlreich und groß, um dasGeschöpf wie auf Schwingen des Zephyrs zu tragen.Sein ganzer Bau ist verändert: statt der grobenBlatter, zu denen es vorhin gebildet war, genießtes jetzt Nektarthau vom goldnen Kelch der Blumen.Seine Bestimmung ist verändert: statt des groben

Nahrungstriebes dient es einem fcincrn, der Liebe.Wer würde in der Raupengestalt den künftigenSchmetterling ahnen? wer würde in beyden Einund dasselbe Geschöpf erkennen, wenn es uns dieErfahrung nicht zeigte? Und beyde Existenzen sindnur Lebensalter Eines und desselben Wesens aufEiner und derselben Erde, wo der organische Kreisgleichartig wieder anfangt; wie schöne Ausbildungenmüssen im Schooß der Natur ruhen, wo ihr orga-nischer Zirkel weiter ist, und die Lebensalter, die sieausbildet, mehr als Eine Welt umfassen! Hoffealso, o Mensch, und weissage nicht; der Preis istdir vorgcsteckt, um den kämpfe. Wirf ab, wasunmenschlich ist, strebe nach Wahrheit, Güte, undgottahnlicher Schönheit: so kannst du deines Zielsnicht verfehlen.

Und so zeigt uns die Natur auch in diesenAnalogien werdender, d. i. übergehender Ge-schöpfe, warum sie den Tvdesschlummer in ihr Reichder Gestalten einwebte. Er ist die wohlthätige Be-