dcr Ge sch sichte der Menschheit. 233
reu werden schwinden, und ein jeder wird, fern oder-nahe, nicht nur den Mittelpunkt sehen, zu demsein Weg geht, sondern du wirst ihn auch, mütter-liche Vorsehung, unter dcr Gestalt des Genius undFreundes, dcß er bedarf, mit verzeihender sanfterHand selbst zu ihm leiten *).
Also auch die Gestalt jener Welt hat nns Ver-güte Schöpfer verborgen, um weder unser schwachesGehirn zu betäuben, noch zu ihr eine falsche Vor-liebe zu reihen. Wenn wir indrß den Gang dcrNatur bey den Geschlechtern unter uns bewachten,und bemerken, wie die Bildnerin Schritt vor Schrittdas Unedlere wcgwirst, und die Nothdurst mildert,wie sie dagegen das Geistige anbauet, das Feinefeiner ausführt, und das Schönere schöner belebet tso können wir ihrer unsichtbaren Künstlerhand gewißzutrauen, daß auch die Efflorescenz unsrerKnospe der Humanität in jenem Dascyn ge-wiß in einer Gestalt erscheinen werde, die eigentlichdie wahre göttliche Menschengestalt ist, unddie kein Erdensinn sich in ihrer Herrlichkeit undSchone zu dichten vermöchte. Vergeblich ist's alsoauch, daß wir dichten; und ob ich wohl überzeugtbin, daß, da alle Zustände dcr Schöpfung auf's ge-
Auf welchen Wegen dies geschehen werde — welchePhilosophie der Erde wäre es, die hierüber Ge-wißheit gäbe ? Wir werden iin Verfolg des Werksaus die Systeme der Völker von der Scelenwande?rung und andern Reinigungen kommen, und ih-enUrsprung und Zweck entwickeln. Ihre Erörterunggehört noch nicht hieher.