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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 2Zr

ist, und er auf unsrer Erde so tief, so spat, mitso viel Hindernissen von außen und innen ansangt.Dem Thier ist die Muttergabe der Natur, seinInstinkt, der sichere Führer; es ist noch als Knechtim Hause des obersten Vaters , und muß gehorchen.Der Mensch ist schon als Kind in demselben, undsoll, außer einigen nothdürftigen Trieben, alles,was zur Vernunft und Humanität gehört, erstlernen. Er lernets also unvollkommen, weil ermit dem Saamen des Verstandes und der Tugendauch Vorurtheile und üble Sitten erbet, und inseinem Gange zur Wahrheit und Seelenfreyheit mitKetten beschwert ist, die vom Anfänge seines Ge-schlechts herreichen. Die Fußstapfen, die göttlicheMenschen vor und um ihn gezeichnet, sind mit soviel andern verwirrt und zusammcngetreten, in de-nen Thiere und Räuber wandelten, und leider! oftwirksamer waren, als jene wenige erwählte, großeund gute Menschen. Man würde also, (wie es auchviele gethan haben,) die Vorsehung anklaqen müs-sen, daß sie den Menschen so nah ans Thiergranzen lassen, und ihm, da er dennoch nicht Thierseyn sollte, den Grad von Licht, Festigkeit undSicherheit versagt habe, der seiner Vernunft stattdes Instinkts hatte dienen können; oder dieser dürf-tige Anfang ist eben seines unendlichen FortgangesZeuge. Der Mensch soll sich nemlich diesen Grad desLichts und der Sicherheit durch Uebung selbst er-werben, damit ec unter der Leitung seines Vatersein edler Frey er durch eigne Bemühung wer-de , und er wirds werden. Auch der Men-schenähnliche wird Mensch seyn: auch die durch Kal-te und Sonnenbrand erstarrte und verdorrte Knospe