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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 22b

zur langwierigsten, entferntesten Bemühung Flügel.Räume und Zeiten verschwinden ihr: sie ist immer

auf ihrcm Punkt, in ihrem eignen Jdernlande.Diese Natur des Geistes äußert sich auch Key den wil-desten Völkern; gleichviel, wofür sie kämpfen: sie käm-pfen im Drang der Ideen. Auch der Menschenfresser,im Durst seiner Rache und Kühnheit, strebt, wicwohlauf eins abscheuliche Art, nach dem Genuß einesGeistes.

4 . Alle Zustande, Krankheiten und Eigenbeitendes Organs also können uns nie irre machen, die Kraft,die in ihnen wirkt, primitiv zu fühlen. Das Ge-dächtnis z. B. ist nach der vcrlchiednen Organisationder Menschen verschieden; bey diesen formt und erhaltes sich durch Bilder, bey jenen durch Zeichen der Ab-straktion, Worte oder gar Zahlen. In der Jugend,wenn daS Gehirn weich ist, ist es lebhaft; im Alter,wenn sich das Gehirt! härtet, wird es trage, und haltan alten Ideen. So ists mit den übrigen Kräftender Seele; welches alles nicht anders seyn kann, so-bald eine Kraft organisch wirket. Bemerket indeßauch hier die Gesetze der Aufbewahrung undErneurung der Ideen: sie sind allesammtnicht körperlich, sondern geistig. Es hat Menschen ge-geben, die das Gedächtnis gewisser Jahre, ja gewis-ser Theile der Rede, der Namen, Substantiven, so-gar einzelner Buchstaben und Merkzeichen verloren;das Gedächtnis der vorigen Jahre, die Erinnerungandrer Theile der Rede, und der steye Gebrauch der-selben blieb ihnen; die Seele war nur an dem EinenGlied- gefesselt, da das Organ litt. Wäre der Zu,sammenhang ihrer geistigen Ideen materiell: so müßtesic, diesen Erscheinungen nach, entweder im GehirnPhilos. und Gesch. Hl. Th. P 7-tcen I.