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mensihlicher Energie froh zu werden/ Das Thiergeht noch im dunkeln Traume umher: sein Bewußt-sein ist in so viel Reize des Körpers verbreitet, undvon ihnen mächtig umhüllet, daß das Helle Erwa-chen zu einer fortnnckendcn Gedankenübung seinerOrganisation nicht möglich war. Auch der Menschist sich seines sinnlichen Zustandes nur durchSinne bewußt, und sobald diese leiden, ists garkein Wunder, daß ihn eine herrschende Idee auchaus seiner eignen Anerkennung Hinreisen kann, under mit sich selbst ein trauriges oder fröhliches Dra-ma spielet. Aber auch dies Hinreisen in ein Landlebhafter Ideen zeigt eine innere EnerAe, bey dersich die Kraft seines Bewußtseyns, seiner Selbstbe-stimmung, oft auf den irrigsten Wegen äußert.Nichts gewahrt dem Menschen ein so eignes Gefühlseines Daseyns, als Erkcnntniß; Erkenntnis einer.Wahrheit, die wir selbst errungen haben, die uns-rer innersten Natur ist, und bey der uns oft alleSichtbarkeit schwindet. Der Mensch vergißt sich
selbst: er verliert das Maas der Zeit und seiner
sinnlichen Kräfte, wenn ihn ein hoher Gedanke auf-ruft, und er denselben verfolget. Die scheußlichstenOuaalen deS Körpers haben durch eine einzige leben-dige Idee unterdrückt werden können , die damalsin der Seele herrschte. Menschen, die von einemAffekte, insonderheit von dem lebhaftesten reinstenAffecte unter allen, der Liebe Gottes, ergriffen wur-den, baden Leben und Tod nicht geachtet, und sichin diesem Abgrundo aller Ideen wie im Himmel ge-fühlet. Das gemeinste»Werk wird uns schwer, sobald es nur der Körper verrichtet: aber die Liebs
Macht. unS das. schwerste. Geschäft leicht,, sie gibt uns
zur