der Geschichte der Menschheit. 217
es auch seine Natur fordert, hier ohne sichtbarenFort - und Uebergang , und die Bildung der Natio-nen hat es zu einem ersten Gesetze des menschlichenGefühls gemacht, jedes Thier, das noch lebet inseinem Blute, zur Speise nicht zu begehren. Offen-bar sind alle diese Kräfte von geistiger Art; daherman vielleicht mancher Hypothesen über den Nerven-saft als über ein ta st ba r es Vehiculum der Em-pfindungen hatte übcrhobcn scyn mögen. Der Ner-vensaft, wenn er da ist, erhält die Nerven und dasGehirn gesund, so daß sie ohne ihn nur unbrauchbareStricke und Gefäße waren; sein Nutzen ist also kör-perlich, und die Wirkung der Seele nach ihren Em-pfindungen und Kräften ist, was für Organe sic auchgebrauchen möge, überall geistig.
Und wohin kehren nun diese geistigen Kräfte,die allem Sinne der -Menschen entgehen? Weise hatdie Natur hier einen Vorhang vorgezogen, und laßtuns, die wir hiezu keine Sinne haben, in dasgeistige Reich ihrer Verwandlungen und Uebergangenicht hineinschauen, wahrscheinlich würde sich auchder Blick dahin mit unsrer Existenz auf Erden undallende» sinnlichen Empfindungen, denen wir nochunterworfen sind, nicht vertragen. Sie legre unsalso nur Uebergänge aus den nieder» Reichen undin den höher» nur aufsteigende Formen dar; ihretausend unsichtbare Wege der Ueberlcitung behieltsie sich selbst vor; und so ward das Reich der Un-gebornen, die große oder der HadcS, in wel-chen kein menschliches Auge reichet. Zwar scheinetdiesem Untergänge die bestimmte Form entgegen zustehen, der jede Gattung treu bleibt, und in welchersich auch das kleinste Gebein nicht verändert; allein