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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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der Geschi c.hte der. Menschheit. 2rö,

gänge rasch gemacht, gleich als ob sie sich vor allem,langsamen Tode fürchtete. Darum verkürzte sic undbeschleunigte die Wege der Transformation in höhereLebensformen. Unter allen Thieren ist das Geschöpf'der feinsten Orgqne, der Mensch, der größestx Mör-der. Er kann beynahe alles, was an lebendiger Or-.ganifation nur nicht zu tief, unter ihm steht, in seine.Natur verwandeln.

Warum wählte der. Schöpfer diese dem auß-ry:Anblicke nach zerstörende Einrichtung seiner lebendigen,Reiche? Waren es feindliche Machte, die sich insWerk theiltcn und ein Geschlecht dem andernzur Beule machten? oder war es Ohnmacht desSchöpfers, der seine Kinder nicht anders zu erhaltenwußte? Nehmet die äußere Hülle weg, und es istkein Tod in der Schöpfung; jede Zerstörung ist Uc-bcrgang zum. höhern Leben, und der weife VaterMachte diesen so früh, so rasch, so vielfach,, als c.sdie Erhaltung der Geschlechter und der Selbstgenußdes Geschöpfs, das sich seiner Hülle freuen und sich womöglich auswirkcn sollte, nur gestatten konnte. Durchtausend gewaltsame Tode kam er dem langsamenErsterben vor, und beförderte den Keim der blühen-den Kraft zu höhern Organen. Das Wachsthumeines Geschöpfes, was isl's anders als die state Be-mühung desselben, mehrere organische Kräfte mitseiner Natur zu verbinden? Hierauf sind seine Le-bensalter eingerichtet, und sobald es dies Geschäftnicht mehr kann, muß cs abnehmen und sterben.Die Natur dankt die Maschine ab, die sie zu ihremZwecke der gesunden Assimilation, der muntern Ver-arbeitung, nicht mehr tüchtig findet.