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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
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214 Ideen zur Philosophie

bäude dienen konnte. Sv ist's mit allen übrigenBestandteilen unsers Körpers.

Als die Thore der Schöpfung geschlossen wur-den, standen die einmal erwählten Organisationenals bestimmte Wege und Pforten da, auf denen sichkünftig in den Granzen der Natur die niedern Kräfteaufschwingen und weiter bilden sollten. Neue Ge-stalten erzeugten sich nicht mehr; es wandeln undverwandeln sich aber durch' dieselbe untere Kräfte,und was .Organisation heißt, ist eigentlich nur eineLeiterin derselben zu einer höher» Bil-dung^

Das erste Geschöpf, dgs an's Licht tritt, undunter dem Strahle der Sonne sich als eine Königindes unterirdischen Reichs zeigt, ist die Pflanze. Wassind ihre Bestandteile? Salz, Oehl, Eisen, Schwe-fel, und was sonst an feineren Kräften das Unterir-dische zu ihr hinauf zu läutern vermochte. Wie kamsie zu diesen Theilen? durch innere organische Kraft,durch, welche sie unter Beyhülfe der Elemente jenesich eigen zu machen strebet. Und was thut sie mitihnen? Sie ziehet sie an sich, verarbeitet sie in ihrWesen, und läutert sie weiter. Giftige und gesundePflanzen sind also nichts als Leiterinnen der gröber»zu feinem Theilen; das ganze Kunstwerk des Ge-wächses ist, Niedriges zu Höherem hinauf zu bilden.

Ueber der Pflanze steht das Thier und zehrtvon ihren Säften. Der einzige Elephant ist einGrab von Millionen Kräutern; aber er ist ein leben-diges, auswirkendes Grab, er animalisirt sie zuTheilen seiner selbst! die niedern Kräfte gehen in fei-nere Formen des Lebens über. So ist's mit allenFleisch-fressenden Thieren: die Natur hat die Ueber-