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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
Seite
211
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der Geschichte der Menschheit. 2ir.

wir, selbst unfern grobem Theilen nach, von diesemelektrischen Strome mehr an uns ziehen, mehr inuns verarbeiten könnten; und in den feinem Kräftenist zwar nicht die grobe elektrische Materie, aberetwas von unsrer Organisation selbst Verarbeitetes,unendlich Feineres und dennoch ihr Aehnliches, dasWerkzeug der körperlichen und Geistescmpstndung.Entweder har die Wirkung meiner Seele kein Ana-logon hienieden; und sodann il?s weder zu begreifen,wie sie auf den Körper wirke? noch wie andre Ge-genstände auf sie zu wirken vermögen? oder es istdieser unsichtbare himmlische Licht- und Feuergeist,der alles Lebendige durchstießt, und alle Kräfte derNatur verewigt. In der menschlichen Organisationhat er die Feinheit erreicht, die ihm ein Erdenbaugewahren konnte: vermittelst seiner wirkte die Seelein ihren Organen beynahc allmächtig, und strahltein sich selbst zurück mit einem BewußtsepN, das ihrInnerstes reget. Vermittelst seiner füllte sich derGeist mit edler Wärme, und wußte sich durch frexeSelbstbestimmung gleichsam aus dem Körper, ja ausder Welt zu setzen und sie zu lenken. Er hat alsoMacht über dasselbe gewonnen, und wenn seineStunde schlägt, wenn seine äußere Maschine aufge-lösct wird: was ist natürlicher, als daß nach inni- ,gen, ewig fortwirkcnden Gesetzen der Natur er daS,was seiner Art geworden und mit ihm innig vereintist, nach sich ziehe? Er tritt in sein Mediumüber, und dies ziehet ihn oder vielmehr du zie-hest und leitest uns, allverbreitete, bildende Gottes-kraft, du Seele und Mutter aller lebendigen Wesen!

Du leitest und bildest uns zu unsrer neuen Bestim-mung sanft hinüber!

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