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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
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der Geschichte der Menschheit.

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!'chcngcstalt nahte. In der ungebildeten Tiefe, imReich der Pflanzen und Pflanzcnrhicre war sie nochunkenntlich; mit dem Organismus vollkommener We-sen ward sie deutlicher, die Anzahl der Gattungenward geringer, sie verlor und vereinigte sich zuletztim Menschen.

3. Wie die Gestalten, sahen wir nuch dieKräfte und Triebe sich ihm nähern. Vonder Nahrung und Fortpflanzung der Gewächse stiegder Trieb zum Kunstwerke der Jnsecten, zur HauS-und Muttersorge der Vogel und Landthiere, endlichgar zu dem menschenähnlichen Gedanken und zu eig-nen selbstcrworbnen Fertigkeiten, bis sich zuletzt allesin der V e r n u n ft fa h i g k c i t, Frey heit undHumanität des Menschen vereinet.

4 . Bey jedem Geschöpf war nach den Zweckender Natur, die es zu befördern hatte, auch seineLebensdauer eingerichtet. Die Pflanze vcrblühetebald; der Baum mußte sich lamstnm auswachscn.Das Jnsect, das seine Kunstfertigkeit auf die Weltmitbrachte, und sich früh und zahlreich fortpflanzte,ging bald von dannen; Thiere, die langsamer wuch-sen , die auf einmal weniger gebaren, oder die garein Leben der vcrnunftähnlichen Haushaltung führensollten : denen ward auch ein längeres und dem Men-schen verglcichungsweise das längste Leben. Dochrechnete die Natur hiebey nicht nur auf's einzelneGeschöpf, sondern auch auf die Erhaltung des gan-zen Geschlechtes und der Geschlechter, die über ihmstande'n. Die untern Reiche waren also nicht nurstark besetzt, sondern, wo cs der Zweck des Geschöpfszulicß, dauerte auch ihr Leben länger. Das Meer,der unerschöpfliche Lebensquell, erhalt seine Bcwoh-