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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
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Ideen zue Philosophie

ncr, die von zäher Lebenskraft sind, um längsten:und die Amphibien, halbe Wasserbcwvhner, nähernsich ihnen an Lange des Lebens. Die Bewohner derLuft, weniger beschwert von der Erdennahrung, diedie Landthiere allmählich verhärtet, leben im Ganzenlänger als diese: Luft und Wasser scheinen also dasgroße Vorrathshaus der Lebendigen, dienachher in schnellem Ucbergängen die Erde aufteibtund verzehret.

5. Je organisirter ein Geschöpf ist, destomehr ist sein Bau zusammengesetzt ausden niedrigen Reichen. Unter der Erde fängtdiese Vielactigkeit an, und sie wächst hinauf durchPflanzen, Thiere, bis zum vielartigsten Geschöpfe,dem Menschen. Sein Blut und seine vielnamigcnBestandtheile sind ein Kompendium der Welt: Kalkund Erde, Salze und Säuren, Oehl und Wasser,Kräfte der Vegetation, der Reitze, der Empfindun-gen sind in ihm organisch vereint und in einanderverwebet.

Entweder müssen wir diese Dinge als Spieleder Natur ansehen, (und sinnlos spielte die verstand-reiche Natur nie,) oder wir werden darauf gestoßen,auch ein Reich unsichtbarer Kräfte anzu-nehmen, das in eben demselben genauen Zusam-menhänge und dichten Uebergange steht,als wir in den äußern Bildungen wahrnehmcn. Jemehr wir die Natur kennen lernen, desto mehr be-merken wir diese inwohnenden Kräfte auch so-gar in den niedrigsten Geschöpfen, Moosen, Schwäm-men u. dgl. In einem Thiere, das sich bcynaheunerschöpflich rcproduciret, in der Muskel, die sichvielartig und lebhaft durch eignen Rcitz beweget, sind