der Geschichte der Menschheit. 199
sondern von Auv'proffung des absterbendcn Geschöpfsin ein neues Daseyn reden; vielmehr setzte sie, wennsie auch nur in der irdischen Generation ausschlicssendwahr wäre, und alle Hoffnung auf ihr beruhete, dieserHoffnung unüberwindliche Zweifel entgegen. Ist esewig bestimmt, daß die Blume nur Blume, das Thiernur Thier seyn soll, und vom Anfänge der Schö-pfung her in praformirten Keimen alles mechanischda lag: so lebe wohl, du zauberische Hoffnung eineshöchste»' Daseyns! Zum gegenwärtigen und zu kei-nem höher» Daseyn lag ich ewig im Keim prafor«mirel: was aus mir sprossen sollte, sind die prafor-mirten Keime meiner Kinder, und wenn der Baumstirbt, ist alle Philosophie der Keime mit ihm gestorben.
Wollen wir uns also in dieser wichtigen Fragenicht mit süßen Worten tauschen: so müssen wir tie-fer und weiter her anfangcn, und auf die gesammkeAnalogie der Natur merke». Ins innereReich ihrer Kräfte schauen wir nicht; es ist also sovergebens als unnoth, innere wesentliche Aufsch lüs-s e von ihr, über welchen Zustand es auch scy, zubegehren. Aber die Wirkungen und Formen ihrerKräfte liegen vor uns; sie also können wir verglei-chen, und etwa aus dem Gange der Natur hienie-den, aus ihrer gesammten herrschenden ÄhnlichkeitHoffnungen sammeln.