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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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177
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der Geschichte der Menschheit. 177

lig den Bund der Ehe, einer geselligen Freund-schaft, Unterstützung und Treue auf Leben und Todknüpften: daß sie ihrem eignen Willen entsagten,und Gesetze über sie herrschen lassen wollten, alsoden immer unvollkommenen Versuch einer Regie-rung durch Menschen über Menschen fest-stellten, und ihn mit eignem Blut und Leben schütz-ten: daß edle Männer für ihr Vaterland sich Hin-gaben , und nicht nur in einem stürmischen Augen-blicke ihr Leben, sondern, was weit edler ist, dieganze Mühe ihres Lebens durch lange Nächte undTage, durch Lebensjahre und Lebensalter unverdros-sen für nichts hielten, um einer blinden undankbarenMenge, wenigstens nach ihrer Meynung, Wohlseynund Ruhe zu schenken: daß endlich gotterfüllte Weiseaus edlem Durste für die Wahrheit, Frey heitund Glückseligkeit unsers Geschlechts Schmachund Verfolgung, Armuth und Noth willig übernah-men, und an dem Gedanken festhielten, daß sie ihrenBrüdern das edelste Gut, dessen sie fähig wären,verschafft oder befördert hatten ; wenn dieses alles nichtgroße Menschentugenden und die kraftvollsten Bestre-bungen der Selb sc best immung sind, die in unsliegt: so kenne ich keine andre. Zwar waren nurimmer wenige, die hierin dem großen Haufen ver-gingen und ihm als Acrzte heilsam aufzwangen, wasdieser noch nicht selbst zu erwählen wußte; ebendiesewenigen aber waren die Blüthe des*Menschcnge-schlechts, unsterbliche freye Götterjohne auf Erden.Ihre einzelnen Namen gelten statt Millionen.

Philos. u. Gesch. III. Th.

/eleen I.