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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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Ideen zur Philosophie

mögen und müssen eS seyn, deren Vernunft durchdas Aure erwacht, weil ihnen ein gesehenes Merk-mal schon genug ist, Ideen zu bilden und sie un-terscheidend zu sirircn; der Mensch der Erde istnoch ein Zögling des Ohrs, durch welches er dieSprache des Lichts allmahlig erst vcrstebcn lernet.Der Unterschied der Dinge muß ihm durch Beyhülfeeines ander > erst in die Seele gerufen werden , daer sann, vielleicht zuerst atbmend und kcichend,dann schallend und sangbar seine Gedanken milthei-len lernte. Ausdrückcnd ist also der Nabme derMorgenlander, mit dem sic die Tbiere die Stum-men der Erde nennen; nur mit der Organisationzur Rede empfing der Mensch den Atkem der Gott-heit, den Saamen zur Vernunft und ewigen Vervoll-kommnung, einen Nachball jener schaffenden Stim-me zur B berrschunq der Erde, kur; die göttlicheIdeenkunsk, die Mutter aller Künste.

IV.

Der Mensch ist zu ftinern Trieben, mithinzur Freyheit organisiret.

Ä2,m spricht sichs einander nach , daß der Menschohne Instinkt sey, und daß dies instinktlose Wesenden Ebarakter seines Geschlechts ausmache; er hatalle Instinkte, die ein Erdenthier um ihn besitzt;nur er hat sie alle, seiner Organisation nach, zu ei-nem feinern Verhältniß gemildert.