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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 167

nen, groben, thierischen Affen werden, wenn ermenschliche Worte, wie ich nicht zweifle, mit halberMenschenvernunft nachaffen könnte. Ein abscheulichesGewebe menschenähnlicher Töne und Affengedankennein, die göttliche Rede sollte dazu nicht erniedrigtwerden, und der Affe ward stumm, stummer alsandre Thiere, wo ein jedes, bis zum Frosche undzur Eidechse hinunter, seinen eignen Schall hat.

Aber den Menschen baute die Natur zur Spra-che ; auch zu ihr ist er aufgerichtet und an eine em-porstrebende Säule seine Brust gewölbet. Menschen,die unter die Thiere geriethen, verloren nicht nurdie Rede selbst, sondern zum Theil auch die Fähig-keit zu derselben; ein offenbares Kennzeichen, daßihre Kehle mißgebildet worden, und daß nur imaufrechten Gange wahre menschliche Sprache stattfindet. Denn obgleich mehrere Thiere menschenähn-liche Sprachorgane haben: so ist doch, auch in derNachahmung, keines derselben des fortgehendenStromes der stiebe aus unsrer erhabnen, freyen,menschlichen Brust, aus unserm cngern und künst-lich verschlossenen Munde fähig. Hingegen der Menschkann nicht nur alle Schälle und Töne derselben nach-ahmen , und ist, wie Monboddv sagt, derÜVloclr, - kircl unter den Geschöpfen der Erde; son-dern ein Gott hat ihn auch die Kunst gelehrt,Ideen in Töne zu prägen, Gestalten durch Lautezu bezeichnen und die Erde zu beherrschen durch dasWort seines Mundes. Von der Sprache also fangtseine Vernunft und Kultur an: denn nur durch siebeherrschet er auch sich selbst, und wird des Nach-sinnens und Wählens, dazu er durch seine Organi-sation nur fähig war, mächtig. Höhere Geschöpfe