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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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147
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der Geschichte der Menschheit. 147

Lebensweise des Thiers, wird man sich Rechenschaftgeben können, warum die Natur, die überall aufEinen Typus ausging, ihn nicht allenthalben errei-chen konnte, und jetzt so, jetzt anders abwcchselnmußte. Der Hauptsinn vieler Geschöpfe ist der Ge-ruch : er ist ibnen der nothwendigste zur Unterhaltungund ihres Jnstincts Führer. Nun siche, wie sichim Gesichte des Thiers die Nase hcrvordrängt, sodrangen sich auch im Gehirne desselben die Geruch-ncrvcn hervor, als ob zu ihnen allein der Vorder-theil des Haupts gemacht wäre. Breit, hohl, undmarkig gehen sic daher, daß sie fortgesetzte Gehirn-kammern scheinen; Key manchen Gattungen gehendie Stirnhöhlen weit herauf, um vielleicht auch denSinn des Geruchs zu verstärken, und so, wenn ichso sagen darf, ist ein großer Theil der Thierseclegeruchartig. Die Sehnerven folgen, da nach demGerüche dieser Sinn dem Geschöpf der nöthigste war:sie gelangen schon mehr zur Mittlern Region dcSGehirns, wie sic auch einem feinern Sinne dienen.Die andern Nerven, die ich nicht hcrerzahlen will,folgen in der Maaße, wie die äußere und innere Or-ganisation einen Zusammenhang der Theile fordert,so daß z. B. die Nerven und Muskeln der Theiledes Hinterhaupts den Mund, die Kinnbacken u. f.stützen und beseelen. Sie schließen also gleichsamdas Antlitz, und machen das äußere Gebilde so zueinem Ganzen, wie cs »ach dem Verhältnisse innererKräfte das innere war; nur berechne man diesesnicht blos auf das Gesicht, sondern auf den ganzenKörper. Es ist sehr angenebm, die verschiedenen Ver-hältnisse verschiedener Gestalten vergleichend durchzu-gehn, und die innern Gewichte zu betrachten, die

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