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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
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Ideen zur Philosophie

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die Natur für jedes Geschöpf aufhing. Wo sie ver-sagte, erstattete sie: wo sie verwirren mußte, ver-

wirrte sie weise, d. i. der äußern Organisation deSGeschöpfs und seiner ganzen Lebensweise harmonisch.Sie hatte aber immer ihren Typus im Auge, undwich ungern von ihm ab, weil ein gewisses analo-ges Empfinden und Erkennen der Haupt-zweck war, zu dein sie alle Erdorganisationen bildenwollte. Beo Vögeln, Fischen und den verschieden-sten Landthiercn ist dies in einer fortgehenden Ana-logie zu zeigen.

6. Und so kommen wir auf den Vorzug desMenschen in seiner Gchirnbildung; wovon hangt erab? offenbar von seiner vollkommnern Orga-nisation im Ganzen, und zuletzt von seineraufrechten Stellung. Jedes Lhicrgehir» istnach der Bildung seines Kopfs, oder vielmehr diesenach ihm geformt, weil die Natur von innen auswirket. Zu welchem Gange, zu welchem Verhältnisseder Theilc gegen einander, zu welchem Habitusendlich sie das Geschöpf bestimmte: darnach mischteund ordnete sie auch seine organischen Kräfte. Undso warb da-S Gebirn groß oder klein, breit oderschmal, schwer oder leicht, viel - oder einartig; nach-dem seine Kräfte waren, und in welchem Verhältnissesie gegen einander wirkten. Darnach wurden auchdie Sinne des Geschöpfs stark oder schwach, herr-schend oder dienend. Höhlen und Muskeln des Vor-der- und Hinterhaupts bildeten sich, nachdem dieLymphe gravitirte, kurz, nach dem Winkel derorganischen Haup t ri ch tun g. Von zahlrei-chen Proben, die hierüber aus Gattungen und Ge-schlechtern angeführt werden könnten, führe ich nur