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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
Seite
143
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der Geschichte der Menschheit. 14)

Auge gelegt Hut, anders seyn, als der Bau desGehirns selbst, die vollkommenere Ausarbei-tung seiner Theile und Safte, endlich die schönereLage und Proportion desselben zur Empfang-niß geistiger Empfindungen und Ideen in der glück-lichsten Lebenswarme. Lüstet uns ihr Buch aufschla-gen, die feinsten Blatter, die sie je geschrieben, dieGehirntafcln selbst: denn da der Zwcck ihrer Orga-

nisation auf Empfindung, auf Wohlscyn, auf Glück-seligkeit eines Geschöpfs geht: so muß das Hauptendlich das sicherste Archiv werden, in dem wir ihreGedanken finden:

1. In Geschöpfen, bey denen das Gehirn kaumanfangt, erscheinet cs noch sehr einfach: es ist wieeine Knospe oder ein paar Knospen des fortsprießen-den Rückenmarkes, die nur den nöthigsten SinnenNerven ertheilen. Bey Fischen und Vögeln, dienach Willis Bemerkung im ganzen Bau des Ge-hirnes Aehnlichkeit haben, nimmt die Zahl der Erhö-hungen bis zu fünf und mehreren zu: sie sondernsich auch deutlicher auseinander. In den Thierenvon wärmerem Blute endlich unterscheidet sich daskleine und große Gehirn kenntlich: die Flügel desletzten breiten sich, der Organisation des Geschöpfszufolge, auseinander, und die einzelnen Theile tre-ten zu eben dem Zwecke in Verhältnis. Die Naturhat also, so wie bey der ganzen Bildung ihrer Ge-schlechter, so auch bey dem Inbegriff und Ziele der-selben, dem Gehirne, nur Einen Haupttypus, aufden sie cs vom niedrigsten Wurme und Jnsecte an-legt, den sie bey allen Gattungen nach der verschie-denen äußern .Organisation des Geschöpfs im Kleinenzwar verändert, aber verändernd fortführt, vergrößert,