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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
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Ideen zur Philosophie

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chen scheinet. Die Vögel baden viel Gehirn: dennsic mußten in ihrem kaltern Elemente wärmeresBlut baden. Der Kreislauf ist auch zusammcnge-drangter in ihrem meistens kleineren Körper; und sofüllet bcy dem verliebten Sperlinge das Gehirn denganzen Kopf, und ist ^ vom Gewichte seines Körpers.

3. Bcy jungen Geschöpfen ist das Gehirn grö-ßer als bey erwachsenen; offenbar, weil eS flüssigernnd zarter ist, also auch einen größer» Raum cin-nimmt, deswegen aber kein größeres Gewicht gibt.In ihm ist noch der Vorrath jener zarten Befeuch-tung zu allen Lebensverrichtungen und innern Wir-kungen, durch welche das Geschöpf sich in seinen jün-ger» Jahren Fertigkeiten bilden und also viel auf-wendcn soll. Mit den Jahren wird cs trockner undfester: denn die Fertigkeiten sind gebildet da, und derMensch sowohl als das Thier ist nicht mehr so leich-ter, so anmuthiger, so flüchtiger Eindrücke fähig.Kur;, die Größe des Gehirns bey einem Geschöpfescheint eine nothwendige Micbedingung, nicht aberdie einzige, nicht die erste Bedingung zu seyn, zuseiner größer» Fähigkeit und Verstandesübung. Un-ter allen Thieren hat der Mensch, wie schon die Al-ten wußten, verhältnismäßig das größte Gehirn,worin ihm aber der Affe nichts nachgibt: ja dasPferd wird hierin übertcoffcn vom Esel.

Also muß etwas andres hinzu kommen, das diefeinere Denkungskrast des Geschöpfs physiologisch för-dert ; und was könnte dies, nach dem Stufengangevoy Organisationen, den uns die Nacur vor'S