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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
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der Geschichte der Menschheit. 141

sehr belehrende und weiter hinleitende Resultate; de-ren ich einige, um auch hier die aufsteigende Ein-förmigkeit des Ganges der Natur zu zeigen, anzu-führcn wage.

1. In den kleineren Thieren, bey denen derKreislauf und die organische Warme noch unvollkom-men ist, findet sich auch ein kleineres Gehirn undwenigere Nerven. Die Natur hat ihnen, wie wirschon bemerkt haben, an innigem oder fein verbrei-tetem Reitz ersetzt, was sie ihnen an Empfindungversagen mußte: den» wahrscheinlich konnte der aus-arbeitende .Organismus dieser Geschöpfe ein größeresGehirn weder Hervorbringen noch ertragen.

2. In den Thieren von wärmerem Blute wachstauch die Masse des Gehirns in dem Vcrhältniß,wie ihre künstlichere Organisation wachset; zugleichtreten hier aber auch andre Rücksichten ein, die in-sonderheit das Verhältnis der Nerven und Muskel-kräfte gegen einander zu bestimmen scheinen. InRaubthieren ist das Gehirn kleiner: bey ihnen herr-schen Muskelkräfte, und auch ihre Nerven sind gro-ßentheils Dienerinnen desselben und des thierischenReitzes. Bey grasfressenden .ruhigen Thieren wirddas Gehirn großer; obwohl es auch bey ihnen sichgrößtemheils noch in Nerven der Stirne zu verbrau-

welche er sich in den Anmerkungen zu Hallerskleinerer Physiologie bezieht, bekannt machte: denndaß d.ie speci fische Schwere des Gehirns,die er untersucht hat, ein feinerer Maßstab sey,als der bey den vorhergehenden Berechnungen ge-braucht worden, wird sich bald ergeben.