Ideen zur Philosophie
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die Natur unter ihnen fest stellte! Sie wußte demElephanten seinen schweren Körper, selbst sein schwe-res Haupt durch Lust zu erleichtern, und ungeachtetseines nicht übergroßen Gehirnes ist er der weisesteder Thicre. WaS wiegt im Körper des Thiers ammeisten? Die Knochen, und mit ihnen hat dasGehirn kein unmittelbares Verhältnis
2. Unstreitig kommt viel daraus an: wozu dasGehirn für den Körper gebraucht werde? wohin undzu welchen Lebensverrichtungcn cs seine Nerven sende?Wenn man also Gehirn und Nervcngebäude gegeneinander wöge: so gäbe es schon ein feineres unddennoch kein rcincS Nerhaltniß: denn das Gewichtdeydcc zeigt doch nie, weder die Feinheit der Ner-ven , noch die Absicht ihrer Wege.
3 . Also käme zuletzt alles auf die feinereAusarbeitung, auf die pro p 0 r ti 0 n i rte Lageder Th eile gegen einander, und, wie csscheint, am meisten auf den weiten und freyenSammelplatz an, die Eindrücke und Empfin-dungen aller Nerven mit der großesten Kraft, mitder schärfsten Wahrheit, endlich auch mit demfrepsten Spiel der Mannigfaltigkeit zu verknüpfenund zu dem unbekannten göttlichen Eins, das wirGedanke nennen, energisch zu vereinen; wovonuns die Größe des Gehirns an sich nichts saget.
Jndeß sind diese berechnenden Erfahrungen *)schätzbar, und geben, zwar nicht die letzten, aber
h In Hallers größerer Physiologie ist deren eineMenge gesammlet; es wäre zu wünschen, daß HerrPros. Wrisberg seine reichen Erfahrungen, auf