der Geschichte der Menschheit. rZr
Menscheitthier sollte, wenn es Aeonen lang in diesemniedrigen Zustande gewesen, ja im Mutterleibe schondurch den viersüßigen Gang zu demselben nach ganzandern Verhältnissen märe gebildet worden, ihn frey-willig verlassen und sich aufrecht erhoben haben? AusKraft des Thiers, die ihn ewig herab zog, sollte ersich zum Menschen gemacht und menschliche Spracheerfunden haben, ehe er ein Mensch war? Ware derMensch ein vierfüßiges Thier, wäre ec'S Jahrtau-ftnde lang gewesen: er wäre es sicher noch, und nurein Wunder der neuen Schöpfung hatte ihn zu dem,was er jetzt ist, und wie wir ihn, aller Geschichteund Erfahrung nach, allein kennen, umgebildet.
Warum wollen wir also unerwiesene, ja völ-lig widersprechende Paradoxa annehmen, da der Baudes Menschen, die Geschichte seines Geschlechts,und endlich, wie mich dünkt, die ganze Analogieder .Organisation unsrer Erde uns auf etwas an-ders führet ? Kein Erschöpf, das wir kennen, istaus seiner ursprünglichen Organisation gegangen,und hat sich ihr zuwider eine andre bercitek; da esja nur mit den Kräften wirkte, die in seiner Orga-nisation lagen, und die Natur Wege genug wußte,ei» jedes der Lebendigen auf dem Standpunkt festzu halten , den sie ihm anwics. Beym Menschen istauf die Gestalt, die er jetzt hat, alles eingerichtet;aus ihr ist in seiner Geschichte alles, ohne sie nichtserklärlich, und da auf diese, als auf die erhabne Göt-tergestalt und künstlichste Haupcschönhcit der Erde,auch alle Formen der Thierbildung zu convcrgiren schei-nen, und ohne jene, so wie ohne das Reich des Men-schen , die Erde ihres Schmucks und ihrer herrschen-den Krone beraubt bliebe; warum wollten wir dies
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