der Geschichte der Menschheit. 129
öraune, rauhe, dicke Haut, ein langes und dickesHaar. Das Mädchen, das zu Sougi in Cham-pagne gefangen ward, hatte ein schwarzes Ansehen,starke Finger, lange Nagel; und besonders warendie Daumen so stark und verlängert, daß es sich da-mit wie ein Eichhörnchen von Baum zu Baumschwang. Sein schneller Laus war kein Gehen, son-dern ein fliegendes Trippeln und Fortgleiten, wo-bey an den Füßen fast gar keine Bewegung zu un-terscheiden war. Der Ton seiner Stimme war feinund schwach, sein Geschrei) durchdringend und er-schrecklich. Es hatte ungewöhnliche Leichtigkeit undStarke, und war von seiner vorigen Nahrung, desblutigen und rohen Fleisches, der Fische, der Blät-ter und Wurzeln so schwer zu entwöhnen, daß esnicht nur zu entfliehen suchte, sondern auch in einetödtliche Krankheit fiel, aus der es nur durch Sau-gen des warmen Bluts, das cs wie ein Balsamdurchdrang, zurück gebracht werden konnte. SeineZähne und Nägel sielen aus, da es sich zu unfernSpeisen gewöhnen sollte: unerträgliche Schmerzen zo-gen ihm Magen und Eingeweide, besonders die Gur-gel zusammen, die lechzend und ausgetrocknet war.Lauter Erweise, wie sehr sich die biegsame menschlicheNatur, selbst da sie von Menschen geboren und eineZeitlang unter ihnen erzogen worden, in wenigen Jah-ren zu der niedrigen Thierart gewöhnen konnte, unterdie sie ein unglücklicher Zufall setzte.
Nun könnte ich auch den häßlichen Traum aus-mahlen, was aus der Menschheit hatte werden müs-sen, wenn sie zu diesem Loose verdammt, in einemvierfüßigen Mutterleibs zu einem Thier-Fötus gebildetWare: welche Kräfte sich damit batten starken undPhilos. und Gesetz» HI. LH. I I-iec» l»