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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 126

lich. Ze dunkler, desto inniger wirkt alles; je weni-ger Gedanken sie verbinden, je seltner sie Triebe üben,desto stärker sind di« Triebe, desto vollendeter wirkensie. Uebsrall also liegen Borbilder der menschlichenHandlungsweisen, in denen das Thier geübt wird:und sie, da wir ihr Nervengebandc, ihren uns ähn-lichen Bau, ihre unS ähnlichen Bedürfnisse und Le-bensarten vor uns sehen, sie dennoch als Maschinenbetrachten zu wcllen, ist eine Sünde wider die Natur,wie irgend Eine.

Es ist daher auch nicht zu verwundern, daß, jeMenschenähnlicher ein Geschlecht wird, desto mehr seinemechanische Kunst abnehme: denn offenbar siebt einsolches schon in einem vorübenden Kreise menschlicherGrdanken. Der Biber, der noch eine Wasserratte ist,baut künstlich. Der Fuchs, der Hamster und ähnli-che Thiere haben ihre unterirdische Kunstwerkstätt«;der Hund, das Pferd, das Kameel, der Elephant be-dürfen dieser kleinen Künste nicht mehr: sie habenmenschenähnliche Gedanken, sie üben sich, von der bil-denden Natur gezwungen, in menschenähnlichen Trieben.

VI.

Organischer Unterschied der Thiere undMenschen.

Ä)^an hat unserm Geschlecht ein sehr unwahres Lobgemacht, wenn man behauptete, daß sich jede Kraftund Fähigkeit aller andern Geschlechter dem höchstenGrad nach in ihm sind«. Das Lob ist unerweislich