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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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i 2 o Ideen zur Philosophie

Als sic höher hinauf schritt, beobachtete sieeben die weise Vorsicht,. das Geschöpf an ein Viel-faches abgetrenneter Sinne und Triebe nur allmäh-lich zu gewöhnen. Das Jnsect konnte auf einmalnicht alles üben, was cs üben sollte; es muß alsoseine Gestalt und sein Wesen verändern,um jetzt als Raupe dem Triebe der Nahrung, jetztals Zwiesaltcr der Fortpflanzung genug zu thun:bcyder Triebe war cs in Einer Gestalt nicht fähig.Eine Art Bienen konnte nicht alles ausrichten,was der Genuß und die Fortpflanzung dieses Ge-,schlechts forderte; also rheilte die Natur, und machtediese zu Arbeitern , jene zu Fortpflanzern, diese zurGebärerin; alles durch eine kleine Abänderung derOrganisation, wodurch die Kräfte des ganzen Ge-schöpfs eine andre Richtung bekamen. Was siein Einem Modell nicht ausführen konn-te, legte sie in drei) Modellen, die allezusammen gehören, gebrochen auseinan-d e r. So lehrte sie also ihr Biencnwerk die Bienein drey Geschlechtern, wie sie den Schmetterling undandre Jnsectcn ihren Beruf in zwo verschleimenGestalten lehrte.

5. Je höher sie schritt, je mehr sie den Ge-brauch mehrerer Sinne, mithin die Willkühr zu-nchmen lassen wollte, desto mehr that sie unnö-thige Glieder weg, und s i m p l i f i c i r teden Bau von innen und außen. Mit derHaut der Raupe gingen Füße weg, die der Schmet-terling nicht mehr bedurfte; die vielen Füße der In-secten, ihre mehrcrn und Vielfachern Augen, ihreFühlhörner, und mancherley andre kleine Rüstwerk-zeuge verlieren sich bey den höher» Geschöpfen. Bep