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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. ir5

auf eine härtere, feinere, künstlichere Weise: siestreift ihre Docnhülle ab, daß einige ihrer Füßedaran hangen bleiben, und tritt durch langsame undschnellere Ucbergange in einen ganz neuen Zustand.Kräfte hiezu verlieh ihr ihr erstes Lebensalter, da sieals Raupe nur der Nahrung diente; jetzt soll sieauch der Erhaltung ihres Geschlechtes dienen, undzur Gestalt hiezu arbeiten ihre Ringe, und gebarensich ihre Glieder. Die Natur hat also bey der Or-ganisation dieses Geschöpfs Lebensalter und Triebenur weiter aus einander gelegt, und laßt sich dieselbein eignen Uebergängen organisch bereiten demGeschöpfe so unwillkührlich, als der Schlange, wennsie sich häutet.

Das Gewebe der Spinne, was ist's anders,als der Spinne verlängertes Selbst, ihrenRaub zu erhalten? Wie der Polyp die Arme aus-streckt, ihn zu fassen: wie sie die Krallen bekam,ihn fest zu halten, so erhielt sie auch die Warzen,zwischen welchen sie das Gespinst hervor zieht, denRaub zu etjagen. Sie bekam diesen Saft ungefährzu so vielen Gespinsten, als auf ihr Leben hinrei-chen , und ist sie darin unglücklich, so muß sie ent-weder zu gewaltsamen Mitteln Zuflucht nehmen,oder sterben. Der ihren ganzen Körper und altedemselben einwohnende Kräfte vrganisirte, bildete siealso zu diesem Gewebe organisch.

Die Republik der Biene sagt nichts anders.Die verschicdnen Gattungen derselben sind jede zuihrem Zweck gebildet, und sie sind in Gemeinschaft,weil keine Gattung ohne die andre leben konnte.Die Arbeitsbienen sind zum Honigfammlcn und zumBau der Zellen organisiret. Sie sammlen jenen,

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