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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. ri3

uns ein Neuer Trieb , eine dem Ganzen zugegebeneKraft der Vegetation nichts lehren.

Zwei) Triebe der Natur werden also schon beyder Pflanze sichtbar: der Trieb der Nahrung undFortpflanzung; und das Resultat derselben sindKunstwerke, an welche schwerlich das Geschäft ir-gend eines lebendigen Kunst-Insects reichet: es ist

der Keim und die Blume. Sobald die Natur diePflanze oder den Stein ins Thicrrcich überführet,zeigt sie uns deutlicher., was es mit den Triebenorganischer Kräfte sey? Der Polyp scheint wie diePflanze zu blühen, und ist Thier: er sucht und ge-nießet seine Speise thierartig : er treibt Schößlinge,und cs sind lebendige Thicre: er erstattet sich, woer sich erstatten kann das größeste Kunstwerk, dasje ein Geschöpf vollführte. Gehet etwas über dieKünstlichkeit eines Schneckenhauses? Die Zelle derBiene muß ihm nachstehn: das Gespinst der Raupeund des Seidenwurms muß der künstlichen Blum«weichen. Und wodurch arbeitete die Natur jenesaus? Durch innere organische Kräfte, die noch we-nig in Glieder gctheilt, in einem Klumpen lagen,und deren Windungen sich meistens dem Gang derSonne gemäß dies regelmäßige Gebilde formten.Theile von innen heraus gaben die Grundlage her,wie die Spinne den Faden aus ihrem Unterthcileziehet, und die Luft mußte nur härtere oder gröbereTheile hinzu bilden. Mich dünkt, diese Ucdergängelehren uns genugsam, worauf alle, auch die Kunst-triebe des künstlichen Thiers beruhen? nämlich auforganischen Kräften, die in dieser undkeiner andern Masse, nach solchen undkeinen andern Gliedern wirken. Ob mitPhilos. u. Gesch. HI. Th. H