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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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deren kaum fünftehalbhundert besitzt; betrachtet end-lich die Kunstwerke, die sie mit ihren Sinnen undGliedern vornehmen, und schließt auf eine organischeFülle von Kräften , die in jedem ihrer Theile e i n-wobnend wirken. Wer kann den ausgerissenenzitternden Fuß einer Spinne, einer Fliege sehen,ohne wahrzunehmen, wie viel Kraft des lebendigenReizes in ihm sey, auch abgetrennt von seinem Kör-per? Der Kopf des Thiers war noch zu klein,um alle Lebensreize in sich zu versammeln; diereiche Natur verbreitet diese also in alle, auch diefeinsten Glieder. Seine Fühlhörner sind Sinne,seine feinen Füße Muskeln und Arme, jeder Ner-venknote ein kleineres Gehirn, jede reizbare Faserbeynahe ein schlagendes Herz; und so konnten dieseinen Kunstwerke vollbracht werden, zu denen man-che dieser Gattungen ganz gebaut sind, und zuwelchen sie Organisation und Bedürfniß treibet.Welche feine Elasticität hat der Faden einer Spin-ne, einer Seidenraupe! und die Künstlerin zog ihnaus sich selbst, zum offenbaren Erweise, daß sieselbst ganz Elasticität und Reiz, also auch in ihrenTrieben und Kunstwerken eine wahre Künstlerin sep,eine in dieser Organisation wirkende kleine Welt-s eele.

5. Bey den Thieren von kaltem Blut ist nochieselbe Uebermacht des Reizes sichtbar.Lange und heftig regt sich die Schildkröte noch,nachdem sie ihr Haupt verloren; der abgerissene Kopfeiner Natter biß nach 3, 8, 12 Tagen tödtlich.Der zusammcngezogcne Kinnbacken eines tobten Kro-kodills konnte einem Unvorsichtigen den Finger ab-beißen; so wie unter den Insekten der ausgerissene