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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 99

Wir müssen es Gefühl nennen, weil wir kein an-deres WoN haben; cs ist aber Schnecken- und Mec-resgefühl, ein Chaos der dunkelsten Lebenskräfte,unentwickelt bis auf wenige Glieder. Siehe die fei-nen Fühlhörner, den Muskel, der den Sehnervenvertritt- den offenen Mund, den Anfang des schla-genden Herzens; und welch ein Wunder! die son-derbaren Rcproduktionskraftee Das Thier erstattetsich Kopf, Horner, Kinnlade, Augen: 'es bauetnicht nur seine künstliche Schale- Und reibt sie ab,sondern erzeugt auch lebendige Wesen mit eben derkünstlichen Schale - und 'manche Geschlechter sind zu-gleich Mann und Weil» In ibm liegt also eineWelt von organischen Kräften, vermöge derendas Geschöpf auf seiner Stufe vermag, was keinesvon ausgewickelten Gliedern vermochte, und in die-nen das zähe Schleimgebilde Um so inniger und Un-ablässiger wirkt.

4 . Das Insekt, ein so kunstreiches Geschöpf inseinen Wirkungen, ist gerade so kunstreich in seinemBau: seine organischen Kräfte sind demselben, sogareinzelnen TheilcN nach, gleichförmig. Noch fand sichan ihm zu weniges Gehirn, und nur zu äußerst fei-nen Nerven Raunt; seine Muskeln sind noch so zart,daß harte Decken sie von außen bepanzcrn müssen.Und zum Kreislauf der großem Landthiere war inseiner Organisation keine Stelle. Schet aber seinenKopf, seine Augen- seine Fühlhörner, seine Füße-seine Schilde - seine Flügel: bemerket die ungeheurenLasten, die ein Käfer - eine Fliege, eine Ameiseträgt; die Macht- die eine erzürnte Wespe beweiset;sehet die fünftausend Muskel», die Lhonet in derWeidenraupe gezahlt hat, da der mächtige Mensch

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