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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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Ideen zur Philosophie

fortzupflanzcn, übt sie so treu und unablässig, alsihn kein andres Geschöpf übet.

2 . Der Uebergang von der Pflanze zu den vie-

len bisher entdeckten Pflanzenthieren stellt diesesnoch deutlicher dar. Die Nahrungstheile sind beyihnen scbon gesondert: sie bnben ein Analogon thie-rischer Sinne und willkührlicher Bewegung; ihrevvrnedmste organiscbe Kraft ist indessen nochNahrung und Fortpflanzung Der Polyp ist kein

Magazin von Keimen, die in ihm, etwa für dasgrausame, Messer des Philosophen, praformirt la-gen; sondern wie die Pflanze selbst organiscbesLeben war, ist auch Ec organisches Leben.Er schießt Abschößlinge, wie sie, und das Messerdes Zergliederers kann diese Kräfte'nur wecke», nurreizen. Wie ein gereizter oder zerschnittener Muskelmehr Kraft äußert: so äußert ein gequälter Polvpalles, was er kann, um sich zu erstatten und zuergänzen. Er treibt Glieder, so lange seine Kraftcs vermag, und das Werkzeug der Kunst seine Na-tur nur nicht ganz zerstörte. An einigen Tbeilett,in einigen Richtungen, wenn die Thcile zu klein,wenn seine Kräfte zu matt werden, kann ersnicht mehr; welches alles nicht statt fände, wennin jedem Punkt der praformirte Keim bereit läge.Mächtige organische Kräfte sinds, die wir in ihm,wie im Triebwerk der Gewächse, ja noch tieferhinab in schwächer«, dunklern Anfängen wirkensehen.

3. Die Schalenthiere sind organische Geschöpfevoll so viel Lebens, als sich in diesem Element, indiesem Gehäuse nur sammeln und organisiren konnte,